Im wunderschönen Val Camonica in der Lombardei in Norditalien befindet sich die erste, 1979 anerkannte, Welterbestätte Italiens. Felsenzeichnungen mit Darstellung von der Würmeiszeit bis zur römischen Kaiserzeit…

Val Camonica

Die Felszeichnungen in Val Camonica (Lombardei, Provinz Brescia) wurden 1979 von der UNESCO als Welterbe anerkannt und sind das erste anerkannte Objekt

Val Camonica
von Luca Giarelli (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons
Italiens. Es handelt sich um die weltgrößte Fundstätte prähistorischer Felsbilder (Petroglyphen).

Auf einer Strecke von rund 25 km entlang des Val Camonica liegen die Felszeichnungen auf 20 bis 1400 Metern über dem Meeresspiegel. Zeitlich bilden die Ritzungen die Zeit von der Würmeiszeit (ca. 115 000 bis 10 000 Jahre vor heute)  bis zur römischen Kaiserzeit (27 v. Chr. bis 284 n. Chr.) ab.

Mehr als 2500 Felsen zeigen unterschiedlichste Darstellungen. Die ältesten bilden riesige Tiere ab, was auf einen von der Jagd geprägten Alltag der Menschen schließen lässt. In der Jungsteinzeit folgten Darstellungen von Menschen und geometrischen Figuren. Erste Karren, Räder und Symbole aus der Kupferzeit folgen. In der Bronzezeit zeigen die Zeichnungen dann hauptsächlich Waffen als Hauptmotiv.

In insgesamt 8 Felsbilderparks können die Zeichnungen bewundert werden:

Parco nazionale delle incisioni rupestri di Naquane

Parco archeologico nazionale dei Massi di Cemmo

Parco archeologico comunale di Seradina-Bedolina

Parco archeologico di Asinino-Anvòia

Parco comunale delle incisioni rupestri di Luine

Parco comunale archeologico e minerario di Sellero

Parco archeologico comunale di Sonico

Riserva naturale Incisioni rupestri di Ceto, Cimbergo e Paspardo

 

 

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