„was muss, das muss“, denkt sich manch einer -überproportional wohl mehr Herren der Schöpfung- und schreckte bisher selbst mitten im römischen Großstadtgewimmel vorm, pardon, Wildpinkeln nicht zurück.. warum man das in Rom bald besser ganz lässt, lest ihr hier…Gesehen haben wir bei unseren Besuchen in unserer Lieblingsstadt so manches, in Erinnerung geblieben ist uns die folgende Geschichte aber ganz besonders. Bella Figura, südländische Gelassenheit und so… 🙂

Quo Vadis

Dümmer geht immer – die richtige Location wird nicht immer klug gewählt

Rom in schwarz-weiß

So beobachteten wir vor vier Jahren bei unserem jährlichen Romaufenthalt eine, für uns sehr amüsante, für den Ertappten eher mindestens peinliche Situation. Den jungen Mann drückte auf dem Corso Vittorio Emanuele II so heftig die Blase, dass logisches Denken offenkundig aussetzte. Wie oben beschrieben, „was muss, das muss“, dachte er sich wohl und drehte sich auf dem Bürgersteigt schamvoll einem Gebäude zu.. packte aus.. und liess.. nun ja, plätschern..

Nicht des Nachts, wenn alle Katzen grau und römische Straßen wenn auch zwar nicht leer, aber zumindest nicht mehr überfüllt sind – nein, am hellen Nachmittag, mitten in römischer und touristischer Rushhour also. Unser Freund dachte sich wohl, „wenn schon denn schon“ – denn nicht nur, dass massenhaft Passanten um ihn herumlavieren mussten.. Nö, gegenüber seines ganz und gar nicht stillen Örtchens befand sich offenkundig eine größere Polizeistation oder ein polizeilich gesichertes Gerichts-/Amtsgebäude.

Noch bevor sich die ersehnte Erleichterung vollends breitmachen konnte, sah er sich von drei Ordnungshütern umringt. Die männlichen Beamten mit grimmig-ernstem Gesichtsausdruck, die weibliche Kollegin offenkundig amüsiert und mit verdächtig zuckenden Mundwinkeln. QQuo Vadisuo Vadis

Wer nun denkt, es hätte hier nun Aufruhr oder ähnliches gegeben, irrt. Mit der typisch römischen Gelassenheit und immer unter dem Aspekt „Bella Figura“ ist alles, wurde der Sünder höflich gebeten, seine Hose zu schließen und doch bitte weiterzugehen. Das dürfte unserem Wildpinkler zwar schwergefallen sein, der ein oder andere Wein war vielleicht doch etwas zu viel, aber zumindest wurde er nicht abgeführt.

Wir, und andere, wie manch amüsiertes Gesicht von Passanten, aber auch von Polizeikollegen zeigte, hatten unseren Spaß.  Wieder eine kleine Anekdote gesammelt 🙂 Quo Vadis

Beeindruckt hat uns die Gelassenheit und Unaufgeregtheit, mit der das quasi „polizeilich registriert“ wurde 😉 Auch das ist „Bella Figura“: den Sünder dennoch sein Gesicht wahren zu lassen – in unseren Gefilden eine Maxime, die manchmal zu kurz kommt.

Nun, angesichts der letzten Planungen in Rom, sollte man(n?) sich künftig ähnliche Aktionen tunlichst verkneifen:

Wer in Zukunft seine Blase nicht unter Kontrolle hat und auf der Straße oder öffentlichen Plätzen uriniert, könnte sich mit einer existenzbedrohenden Geldstrafe konfrontiert sehen:

Pipibußgeld soll eingeführt werden

 

Wir empfehlen:

Artikel lesen, verinnerlichen – auch, wenn in Italien „geplant“ nicht bedeutet, dass es auch so kommt. Aber sind wir doch mal ehrlich: nur weil man(n) es kann, muss man sich ja nicht wahllos irgendwo hinstellen und.. na, ihr wisst schon.. 😀

Quo Vadis

 

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Ein Gedanke zu „Story | Quo Vadis, Pipi…

  1. oh was habe ich dort gesehen … schon in der erste Minute wo wir das Weg vor zum Hotel gesucht haben … in helligen Tag zwieschen seulen das Langen Tunels unter dem Termini Bahnhofs … na ja menschlich auf jeden Fall 🙂
    Tolle Bericht !

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